Virtuelle Ausstellung der Una Europa Partneruniversitäten
Die virtuelle Ausstellung „Dissonant Legacies“ wurde unter Mitwirken der Freien Universität, z.B. durch Exponate aus dem Botanischen Garten Berlin kuratiert.
12.12.2025
Im Laufe ihrer langen Geschichte haben Universitäten dazu beigetragen, einen europäischen Wissensraum zu gestalten, indem sie Innovationsprozesse, gegenseitige Interaktion und Wissensaustausch vorangetrieben haben. Sie waren jedoch auch an einigen weniger ruhmreichen Kapiteln der europäischen Geschichte beteiligt – Kapiteln, die heute viele lieber vergessen würden. Dies zeigt sich daran, dass die Sammlungen der Universitäten bedeutende Beispiele für „umstrittenes“ oder „dissonantes“ Kulturerbe enthalten, das beispielsweise mit Kolonialismus, diskriminierenden Praktiken oder autoritären Regimes in Verbindung steht. Es handelt sich dabei um Objekte, deren Bedeutung und entscheidende Aspekte oft nicht vollständig offengelegt wurden.
Diese Ausstellung reflektiert die Narrative und Praktiken, die die Universitäten der Una Europa Allianz entwickeln, um sich mit ihrem dissonanten Erbe auseinanderzusetzen, wobei besonderes Augenmerk auf Themen wie die Erinnerung an totalitäre Regime, Dekolonisierung, Überbrückung des Gender Gap, Umgang mit menschlichen Überresten und die Kuratierung „stiller“ Objekte ungewisser Herkunft gelegt wird.
Die virtuelle Ausstellung ist über eine Webseite der Università di Bologna kostenfrei zu sehen.



